Restschuldversicherungen: Teuer, intransparent – und häufig überflüssig

Restschuldversicherungen
Teuer, intransparent – und häufig überflüssig

PremiumRestschuldversicherungen sollen Kredite gegen Schicksalsschläge wie Arbeitslosigkeit, Krankheit oder Tod absichern. Doch profitieren davon vor allem die Banken. Jetzt will die Bundesregierung handeln.

BerlinAuf den ersten Blick klingt die Idee gar nicht so schlecht: Wer einen Kredit aufnimmt, kann parallel dazu eine sogenannte Restschuldversicherung abschließen. Diese Police würde im Fall von Arbeitslosigkeit, Krankheit oder Tod die Bedienung des Kredits übernehmen. Was auf den ersten Blick als willkommene Absicherung daherkommt, birgt für den Verbraucher allerdings häufig böse Überraschungen. Denn im Ernstfall helfen viele dieser Policen wenig. Nur bei 0,3 Prozent aller Verträge tritt laut Statistik überhaupt der Versicherungsfall ein. Außerdem sind die Kosten des Produkts für den Verbraucher alles andere als transparent und in der Regel sehr hoch. Profitabel sind die Restschuldversicherungen dennoch...

 
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