Royal Bank of Scotland
EU akzeptiert Alternativen zum Verkauf von Filialbank-Tochter

Die RBS muss die Filialbank-Tochter Williams & Glyn doch nicht verkaufen. Großbritannien habe ein Alternativpaket vorgeschlagen – die Europäische Kommission habe es genehmigt. Der Verkauf war eine Rettungsauflage der EU gewesen.
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LondonDie Royal Bank of Scotland darf von dem geplanten Verkauf der Filialbank-Tochter Abstand nehmen. Die Europäische Kommission habe das von Großbritannien vorgeschlagene Alternativpaket grundsätzlich genehmigt, teilte das britische Finanzministerium am Mittwoch mit. Anstatt Williams & Glyn zu verkaufen, stecke die RBS nun 835 Millionen Pfund in einen Fonds, der kleine Banken unterstützen soll und den Wettbewerb stärkt. Die Bank werde daher bei den Halbjahreszahlen in der kommenden Woche einen zusätzlichen Sonderposten von 50 Millionen Pfund in der Bilanz berücksichtigen.

Die EU hatte der RBS den Verkauf von Williams & Glyn als Auflage für eine Rettung durch die britische Regierung mit Staatsgeldern vorgeschrieben. Mitte Februar teilte RBS mit, von der Veräußerung abzusehen, da nach siebenjähriger Suche kein Käufer gefunden worden sei. Die EU wollte das Alternativpaket nur akzeptieren, wenn es denselben positiven Effekt hat wie der Verkauf. In der Finanzkrise musste die Royal Bank of Scotland Ende 2008 für 45,8 Milliarden Pfund vom Staat gerettet werden.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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