Royal Bank of Scotland
RBS finanziert keine Schiffe mehr

Der Umbau bei der Royal Bank of Scotland nimmt Form an: Die britische Bank schließt ihre milliardenschwere Schiffssparte. Hinter den Kulissen hatte die Bank allerdings seit einem Jahr an einer anderen Lösung gearbeitet.

ReutersDie Royal Bank of Scotland (RBS) verzichtet auf einen Verkauf ihres Schiffsfinanzierungs-Geschäfts und macht die Sparte dicht.

Ein Sprecher der britischen Geldhauses bestätigte am Dienstag, dass die Abwicklung eingeleitet worden sei. Nach Möglichkeit würden den betroffenen Mitarbeitern Jobs in anderen Teilen des Konzerns angeboten.

Wie Reuters aus Branchenkreisen erfuhr, hatte die RBS über ein Jahr lang versucht, ihre mit drei Milliarden Dollar (2,6 Milliarden Euro) bewertetes griechisches Schiffsfinanzierungs-Geschäft loszuschlagen. Da dieses Filetstück des insgesamt auf 6,7 Milliarden Pfund (rund 7,8 Milliarden Euro) geschätzten globalen RBS-Schiffsfinanzierungs-Geschäfts nicht den gewünschten Preis erbrachte, habe die Bank dessen Abwicklung beschlossen.

RBS, die sich zu 73 Prozent in Staatsbesitz befindet, ist mitten im Umbau. Dabei trennt sich das Institut von Bereichen, die nicht zum Kerngeschäft zählen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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