Premium Sal. Oppenheim-Prozess Der Niedergang einer Kölner Ikone

Das ehemalige Führungsquartett der Bank Sal. Oppenheim kommt mit einer milden Strafe davon. Doch eine Fortsetzung des Verfahrens steht bevor, diesmal vor dem Bundesgerichtshof.
Der Niedergang der Bank wurde durch Fehlentscheidungen eingeleitet – und mit dem Ausbruch der Finanzkrise beschleunigt.  Quelle: dpa
Gerichtsprozess Sal. OppenheimEine Fahne vor der Niederlassung der Sal. Oppenheim Bank in Düsseldorf

Der Niedergang der Bank wurde durch Fehlentscheidungen eingeleitet – und mit dem Ausbruch der Finanzkrise beschleunigt. 

(Foto: dpa)

KölnZur Trauerfeier hatten sich 2000 Gäste in der Hohen Domkirche zu Köln versammelt. Wie ein Staatsakt wurde die Zeremonie begangen, die Prominenz aus Politik und Wirtschaft war kaum zu überblicken. Selbst Bundesinnenminister Otto Schily war an diesem 15. Januar 2005 gekommen, um Alfred Freiherr von Oppenheim die letzte Ehre zu erweisen. Es war der Tag, an dem Matthias Graf von Krockow ein feierliches Versprechen machte: „Ich werde alles dafür tun, die Bank in die achte Generation zu führen“, erklärte er.

 
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