Santander-Finanzchef
Kein Risiko von „Banken-Run“ in Spanien

Trotz des befürchteten Austritts Griechenlands aus der Euro-Zone rechnet der Santander-Finanzchef nicht mit einem Banken-Run in Spanien. Er betonte, dass die Banken mit Kapital- und Liquiditätspuffern abgesichert seien.
  • 0

Der Finanzchef der marktführenden spanischen Banco Santander SA rechnet ausdrücklich nicht mit einem massenhaften Abzug von Geldern bei Bankguthaben in Spanien. Die Banken arbeiteten mit Kapital- und Liquiditätspuffern, um sich gegen „außergewöhnliche Ereignisse“ abzusichern, sagte CFO Jose Antonio Alvarez am Mittwoch auf einer Veranstaltung vor Journalisten.

Den befürchteten Austritt von Griechenland aus der Eurozone bezeichnete er als „Schockereignis“, das eine Reaktion der europäischen Autoritäten hervorrufen werde. Ein solcher Austritt sei überdies nicht vorgesehen. Spanien werde wegen seines Verschuldungsniveaus keinen Rettungsschirm benötigen, sagte er zudem.

Die Aktie von Banco Santander verlor an der Börse Madrid am Mittwoch 2,3 Prozent und notierte bei 4,511 Euro.

Agentur
Bloomberg 
Bloomberg / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Santander-Finanzchef: Kein Risiko von „Banken-Run“ in Spanien"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%