Schweizer Großbank UBS
Millionenzahlung im Streit um Falschberatung

Der Verkauf vielversprechender Fonds mit Anleihen von Puerto Rico kommt UBS teuer zu stehen: Die Schweizer Großbank zahlt eine Strafe in Millionenhöhe. Doch damit nicht genug: Es steht bereits die nächste Klagewelle an.

ZürichDer Fall ist einer aus der langen Liste der offenen Rechtsstreitigkeiten im Geschäftsbericht der UBS: Es geht um Falschberatung von Kunden aus dem Karibik-Paradies Puerto Rico. Die Schweizer Großbank einigte sich nun mit der US-Börsenaufsicht SEC und der Anleger-Beschwerdestelle Finma auf eine Zahlung von insgesamt 33,5 Millionen Dollar. Doch damit ist der Fall für UBS noch lange nicht abgehakt.

Dabei sah alles zunächst wie ein todsicheres Geschäft aus: Die spanisch-sprachige Karibikinsel gehört offiziell zu den USA. Einwohner der Insel müssen in der Regel aber keine US-Einkommensteuern zahlen, was viele Wohlhabende aus den USA auf die Insel lockte. Diese...

 
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