Skandal um malaysischen Staatsfonds
Krumme Geschäfte mit Hilfe deutscher Banken

PremiumDeutsche Geldhäuser sind laut US-Ermittlern in Malaysias milliardenschweren Untreueskandal um den Staatsfonds 1MDB verwickelt. Sie sollen unfreiwillig Staatsgeld auf private Konten rund um den Globus geschickt haben.

BangkokEs ist ein mutmaßlicher Diebeszug mit gewaltigem Ausmaß, den die amerikanische Justizministerin Loretta Lynch diese Woche an die Öffentlichkeit bringt. Mehr als drei Milliarden Dollar sollen ausländische Amtsträger über Jahre hinweg gestohlen haben. Die Opfer: 30 Millionen Malaysier, deren Staatskasse nach Meinung der US-Behörden geplündert wurde. Im Zentrum steht der Staatsfonds 1MDB, der Malaysias wirtschaftlichen Aufstieg befeuern sollte. „Tragischerweise wurde er aber von korrupten Amtsträgern wie ein persönliches Bankkonto behandelt“, bilanzierte Lynch. Das entwendete Geld ging von dem südostasiatischen Schwellenland rund um den Globus. Wie sich nun zeigt, waren bei den fragwürdigen Transaktionen offenbar auch deutsche Banken involviert.

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