Sparkassen
Rebellion in Rot

PremiumDie Angst vor der Krise lässt die Sparkassen zusammenrücken. Etliche Bankchefs denken laut über Fusionen im eigenen Lager nach. Vorbild sind die Genossenschaftsbanken. Noch zögert die Verbandsspitze.

Frankfurt/BerlinDie Bankenkrise erreicht Deutschlands Sparkassen, einst Hort der Stabilität: Chronische Minizinsen fressen die Erträge auf, härtere Vorgaben der Regulierer treiben die Kosten. Und dann müssen sie auch noch den digitalen Wandel bewältigen, der alte Geschäftsmodelle infrage stellt.

Kein Wunder, dass bei den öffentlich-rechtlichen Instituten die Angst umgeht, dass aus den vielen kleinen Hiobsbotschaften eine echte Krise werden könnte. In solchen Zeiten zählt auch Größe. Und plötzlich fangen die einst so eifersüchtig ihre Selbstständigkeit verteidigenden Banken an, über etwas bislang Unmögliches nachzudenken: Fusionen im großen Stil.

Den Anfang macht Ralf Fleischer, Chef der Stadtsparkasse München. Seine Kollegen müssten dringend enger...

 
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