Sparkassenfusion
Aus Wesermünde-Hadeln und Bremerhaven wird die Wespa

Erstmals fusionieren zwei Sparkassen über eine Ländergrenze hinweg. Ein entsprechender Staatsvertrag wurde am Freitag unterzeichnet. Nun müssen die Parlamente in Bremen und Hannover noch zustimmen.
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Bremerhaven Die bundesweit erste Fusion zweier Sparkassen über eine Ländergrenze hinweg steht kurz vor dem Abschluss: Bremens Finanzsenatorin Karoline Linnert (Grüne) und ihr niedersächsischer Kollege Peter-Jürgen Schneider (SPD) unterzeichneten am Freitag in Bremerhaven einen entsprechenden Staatsvertrag.

Rückwirkend zum 1. Januar wollen sich die Kreissparkasse Wesermünde-Hadeln und die Sparkasse Bremerhaven zur Weser-Elbe Sparkasse (Wespa) zusammenschließen. Die Parlamente in Bremen und Hannover müssen dem Staatsvertrag noch zustimmen.

Die neue Sparkasse wird mit ihren gut 900 Beschäftigten und einer Bilanzsumme von vier Milliarden Euro eine der zehn größten in Norddeutschland sein. Bundesweit rangiert sie dann auf Platz 68 von insgesamt 417 Sparkassen.

Mit der Fusion sei kein Stellenabbau geplant, sagte eine Sparkassen-Sprecherin. Freiwerdende Arbeitsplätze würden jedoch nicht wieder besetzt. Die Anzahl der Filialen bleibt gleich. Sitz der neuen Sparkasse ist Bremerhaven. „Mit der Fusion werden Synergieeffekte erzielt und die Leistungsfähigkeit erhöht“, sagte Senatorin Linnert. Durch die größere Finanzkraft werde die neue Sparkasse besser aufgestellt sein als die beiden bisher getrennt agierenden Institute.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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