Stellenabbau
Raiffeisen Bank will setzt Sparprogramm auf

Bis zu 450 Millionen Euro will die Raiffeisen Bank International in den kommenden drei Jahren einsparen. Die Kosten sollen vor allem durch Stellenstreichungen und eine effizientere Verwaltung wegfallen.
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WienDie Raiffeisen Bank International will in den kommenden drei Jahren Hunderte Millionen Euro sparen. Über Stellenstreichungen und eine effizientere Verwaltung sollen die Kosten bis 2016 "in einer Größenordnung von 400 bis 450 Millionen Euro" sinken, teilte das Institut am Dienstagabend mit.

Es ist das erste konzernweite Kostensenkungsprogramm dieser Größenordnung in der Geschichte der Raiffeisen-Osteuropatochter, deren Wachstum jahrelang von Vorstandschef Herbert Stepic forciert wurde.

Der neue, seit Juni amtierende, Bankchef Karl Sevelda setzt die Bank nun auf Diät: In den vergangenen drei Jahren waren die Kosten der Bank durch Lohnerhöhungen und die Integration der Polbank jeweils gestiegen. Mit Hilfe des Sparprogramms sollen die Verwaltungsaufwendungen 2016 wieder auf dem Niveau von 2012 und damit bei 3,26 Milliarden Euro liegen. „Das ist eine Zäsur, aber ich würde nicht von einem neuen Zeitalter sprechen“, sagte ein Sprecher.

Welche Schritte die Bank dafür konkret plant, ist noch offen. „Es wird Stellenstreichungen geben, aber es ist noch offen wo und in welchem Umfang. Wir stehen erst am Beginn des Projekts“, sagte der Sprecher. Seit dem Ausbruch der Finanzkrise hat die Bank bereits in einigen Ländern in Osteuropa massiv Personal abgebaut – etwa in Ungarn oder Rumänien, wo jeweils Tausende Stellen gestrichen wurden.

Nun stünden neben den Personalkosten, die knapp die Hälfte des Verwaltungsaufwands ausmachten, auch Miet- und IT-Kosten im Fokus. Zudem stelle die RBI ihr Produktportfolio und ihr Vertriebsnetz auf den Prüfstand, hieß es in der Mitteilung. Die Bank will ihre Pläne am Mittwoch auch auf einer Investorenkonferenz in London vorstellen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Ja genau, Stellen streichen, damit die Mitarbeiter aus der Bilanz verschwinden, keinen Jahresbonus bekommen und dann hinterher "langfristig" als Leiharbeitnehmer / Zeitarbeiter buchen. So bekommt ein Banker statt Netto ca. 2.000 bis 3.500 Euro nur noch Netto ca. 1.200 bis 2.500 Euro. BGH ist gegen "langfristig" aber nicht gendau definiert...nehmen wir o2 Germany GmbH, hat Leiharbeiter schon "langfristig" ca. 4 bis 7 Jahre (Einer an einer Stelle). Das ist normalerweise eine Festanstellung.

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