Strafe im Zinsskandal
RBS zahlt offenbar 500 Millionen Pfund

Händler Royal Bank of Scotland waren in die Manipulation des Leitzinses Libor verstrickt. Nun steht die Bank offenbar vor einer Einigung mit den Aufsehern. Das Institut zahlt eine Strafe in Millionenhöhe.

LondonDie britische Bank Royal Bank of Scotland (RBS) wird wahrscheinlich schon in der kommenden Woche eine Strafe in Höhe von 500 Millionen Pfund (602 Millionen Euro) bezahlen, um Vorwürfe im Zusammenhang mit der Manipulation des Referenzzinses Libor beizulegen. Das erfuhr Bloomberg News von zwei Personen, die mit den Vorgängen vertraut sind.

Darüber hinaus werden Investmentbankenchef John Hourican und Peter Nielsen, Leiter Märkte, voraussichtlich die Bank verlassen müssen. Sie hatten die Verantwortung für die Bereiche der Bank, in denen die angebliche Manipulation von statten ging, auch wenn die beiden möglicherweise keine direkte Kenntnis von den Vorgängen hatten, hieß es weiter.

 
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