Strategieschwenk
NordLB glaubt nicht mehr an die Schifffahrt

PremiumDie Landesbank zieht Konsequenzen aus der anhaltenden Krise und reduziert ihr Schifffahrtsportfolio. Die Bank sei nicht mehr von einer wesentlichen Erholung der Branche überzeugt, sagt Vorstandschef Gunter Dunkel.

HannoverDie NordLB vollzieht in der Schiffsfinanzierung einen Strategieschwenk. Das Schifffahrtsportfolio der nach der HSH Nordbank zweitgrößten Schiffsbank soll von jetzt rund 19 Milliarden mittelfristig auf zwölf bis 14 Milliarden Euro heruntergefahren werden. „Wir sind immer davon ausgegangen, dass es zu einer substanziellen Erholung kommt. Davon sind wir nicht mehr überzeugt. Jetzt müssen wir rekalibrieren“, begründete der Vorstandsvorsitzende Gunter Dunkel auf der Bilanzpressekonferenz am Donnerstag in Hannover die Entscheidung. Bislang hieß es immer, dass die Schiffskredite auf dem jetzigen Niveau gehalten werden können.

Trotz des kräftigen Verlusts in der Schiffssparte von 533 Millionen im Jahr 2015 präsentiert sich die NordLB

 
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