Streit um Euro-Clearing: Der große Preis von London

Streit um Euro-Clearing
Der große Preis von London

PremiumNoch wickeln Investoren ihre Derivatedeals in London ab. Doch bei einem Brexit könnte das Euro-Clearing aufs Festland wandern. Es geht um Milliardengeschäfte, viele Jobs und die Stabilität des Finanzsystems.

FrankfurtWenn Banker vom Clearing sprechen, nennen sie es oft das Rohrwerk („Plumbing“) des Finanzsystems. Gemeint ist die Verrechnung von Wertpapiergeschäften. Normalerweise gilt für das Clearing dasselbe wie für den Abfluss: Solange alles funktioniert, interessieren sich allenfalls Fachleute dafür. Doch das hat sich geändert, seit die Briten die EU verlassen wollen.

Der große Preis von London: Denn beim Euro-Clearing geht um ein lukratives Geschäft, Zehntausende Jobs – und letztlich um die Stabilität des Finanzsystems. Die Fronten sind abgesteckt: Das britische Clearinghaus LCH will trotz Brexit weiter auf Euro lautende Derivategeschäfte abwickeln – Politiker und Aufseher in der EU liebäugeln damit,...

 
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