Trendwende
Santander sieht sich in Spanien wieder auf Erfolgskurs

Die Großbank Santander sieht auf ihrem Heimatmarkt die Trendwende: Der Anteil der faulen Kredite habe den Höhepunkt erreicht. Trotzdem: Nicht Spanien ist der Wachstumsmotor - sondern Brasilien.
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SantanderDie spanische Großbank Santander sieht sich auf ihrem krisengeschüttelten Heimatmarkt wieder auf Erfolgskurs. Der Anteil der faulen Kredite am Gesamtgeschäft habe mittlerweile einen Höhepunkt erreicht, sagte Verwaltungsratsvorsitzende Emilio Botin am Freitag bei der Jahreshauptversammlung. „Unser Geschäft in Spanien hat einen Punkt erreicht, an dem sich der Trend ganz klar ändert.“

Santander, die größte Bank der Euro-Zone, hatte wie die spanische Branche insgesamt mit zahlreichen Kreditausfällen zu kämpfen, weil der Zusammenbruch des Immobilienmarktes Privatverschuldung und Arbeitslosigkeit in die Höhe trieb.

Der Gewinn im Jahr 2011 werde sich im Rahmen der Zahlen von 2010 bewegen, sagte Botin weiter. Santander hatte im April einen Gewinnrückgang von fünf Prozent im Quartal gemeldet. Die Bank ist weltweit aufgestellt und macht in Ländern wie Brasilien oder Großbritannien mehr Gewinn als in Spanien. Botin erklärte am Freitag weiter, Brasilien sei ein wahrer Wachstumsmotor. Dort solle der Marktanteil ausgebaut werden.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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