Ungarische Tochter
BayernLB baut weiter Stellen ab

Eigentlich wollte sich die BayernLB von der verlustträchtigen ungarischen Tochter MKB trennen. Die Aufspaltung haben die Bayern vorerst ad acta gelegt. Die Bank spart nun an anderswo und baut 500 Stellen ab.
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Düsseldorf„Die MKB hat im Rahmen einer Pflichtveröffentlichung an der ungarischen Börse kommuniziert, dass die Gremien der MKB nach erneuter Abwägung der Wirtschaftlichkeit von einer Aufspaltung der MKB absehen“, teilte die BayernLB am Donnerstag auf Anfrage mit und bestätigte damit Informationen des Handelsblatts (Freitagausgabe).

Die MKB sollte eigentlich verkauft werden, doch es fand sich bislang kein Interessent für das Institut, das in den ersten neun Monaten dieses Jahres 181 Millionen Euro Verlust gemacht hat. Besserung ist nicht in Sicht: Im vierten Quartal seien deutliche Belastungen zu erwarten, hatte die BayernLB bei Vorlage der Quartalszahlen gewarnt. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Bank auch angekündigt, die MKB aufspalten zu wollen.

Zugleich peilt die Münchener Landesbank nach Information des Handelsblatts die Streichung von rund 500 Stellen an. Seit dem Desaster in der Finanzkrise ist die BayernLB auf Schrumpfkurs. Die Bilanzsumme ist von einst gut 420 Milliarden Euro auf rund 260 Milliarden gesunken, die Zahl der Mitarbeiter von 20.000 auf zuletzt knapp 9500. Die Details der neuen Sparrunde würden den Führungskräften der Bank am 17. Dezember präsentiert, hieß es. Die BayernLB wollte sich dazu nicht äußern.

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