Unicredit-Tochter
Bank Austria eilt nicht mit Kapitalspritze

Die Bank Austria benötigt Geld, um ihr Wachstum in der Region aufrechtzuerhalten. Deshalb bekommt sie durch die Mutter Unicredit eine Kapitalspritze. Doch wann genau bleibt offen. Noch laufen Gespräche mit Aufsehen.
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WienDie Bank Austria hat bei der angekündigten Kapitalspritze durch die Mutter Unicredit keine Eile. Zwar hatte das Institut angekündigt, die Details für die Kapitalerhöhung im zweiten Quartal auszuhandeln. Es liefen jedoch noch Gespräche mit den Aufsehern in Italien und Österreich, sagte Bankchef Willibald Cernko in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview mit dem „Wirtschaftsblatt“. „Es gibt keine Probleme. Wir haben keine Eile, weil wir keine Staatshilfe zurückzahlen müssen und schon heute alle Kapitalanforderungen übererfüllen“, sagte er.

Wie hoch die Geldspritze ausfallen werde, ließ Cernko offen. Sie werde jedoch unter zwei Milliarden Euro sein. Die UniCredit-Osteuropatochter benötigt das Geld, um ihr Wachstum in der Region aufrechtzuerhalten.

Die schlechtere Bonitätsnote der Ratingagentur Moody's beunruhigt den Bank-Austria-Chef nicht. „Das ist eine technischen Konsequenz des Downgrades Italiens und hat mit unserer Finanzstärke nichts zu tun.“ Die Agentur bewertet die Kreditwürdigkeit der Bank nun mit „Baa1“ statt zuvor „A3“.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Na wenigstens bei dieser Bank kann man sicher sein dass sie auf festem Boden steht. Ich finde es gut dass die Mutter ohne Zögern die finanzielle Spritze zur Verfügung stellt, so sollte es ja auch sein, dass der Staat nicht einspringen muss. Und dass sie keine Eile haben bezeugt, dass sie genug Reserven haben bzw. dass es nicht so dringend ist.
    Cernko hat Recht, wenn er sagt, dass die Abstufung durch Moodys nichts mit der Finanzstärke zu tun hat. Abgesehen davon ist die Bewertung ohnehin wie im Zirkus. Manche (bankrotte) Staaten der USA bekommen noch die beste Bewertung, die Logik bleibt da eher auf der Strecke.

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