US-Investmentbank in der Identitätskrise
Goldman, ein Geldhaus unter vielen

PremiumGoldman Sachs hat seine Vorzugsstellung am Markt verloren. Das, was die Investmentbank stets ausgemacht hat, können andere inzwischen auch. Da nützt es wenig, dass frühere Kollegen in der Regierung sitzen. Eine Analyse.

Wer Belege für den überragenden Einfluss von Goldman Sachs sucht, wird schnell fündig. Steven Mnuchin, der neue US-Finanzminister, hat früher dort gearbeitet, und Gary Cohn, einer der wichtigsten Berater von US-Präsident Donald Trump, war zuvor die Nummer zwei der Bank. Von Goldman in die Regierung, das hat Tradition: Schon Hank Paulson, der Finanzminister der Finanzkrise, kam von dort. Aber noch nie häuften sich die Beispiele so wie zurzeit.

Das war einer der Gründe dafür, dass die Aktie der Bank nach der Wahl von Trump im November noch mehr als die Papiere von Konkurrenten beflügelt wurde. Ein zweiter: Goldman gilt...

 
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