Vermögensverwalter
Unicredit begräbt Fusionspläne für Pioneer

Die italienische Großbank besiegelt das Aus für den Zusammenschluss ihrer Fondsgesellschaft Pioneer mit der spanischen Santander Asset Management. Unicredit-Chef Jean-Pierre Mustier prüft jetzt alternativ einen Börsengang.

Frankfurt/MailandDas Aus hatte sich angebahnt, jetzt ist es amtlich. Die beiden Vermögensverwaltungsgesellschaften Pioneer und Santander Asset Management werden nicht fusioniert. Man habe in einer vertretbaren Zeit keine machbare Lösung für den Zusammenschluss der gefunden, die den Aufsichtsbehörden genehm gewesen wäre, sagte der neue Unicredit-Chef Jean-Pierre Mustier. Deshalb seien die Gespräche beendet worden. Das fusionierte Unternehmen wäre mit einem verwalteten Vermögen von rund 400 Milliarden Euro einer der zehn größten Fondsanbieter Europas geworden.

Unicredit prüfe nun Alternativen wie einen Börsengang für Pioneer, hieß es weiter. Darin war vor zehn Jahren auch die HVB-Fondsgesellschaft Activest aufgegangen.

Die Absage hatte sich...

 
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