Weiterer Regulierungsschub
Dijsselbloem gönnt Europas Banken keine Pause

PremiumIm Januar übernehmen die Niederlande die EU-Ratspräsidentschaft: Eurogruppen-Präsident Dijsselbloem will dies nutzen, die Kapitalregeln für Europas Geldhäuser nochmals zu verschärfen. Was er plant.

BrüsselAuf die europäischen Banken kommt ein weiterer Regulierungsschub zu. Die Niederlande wollen ihre EU-Präsidentschaft im ersten Halbjahr 2016 dazu nutzen, diverse Schwachstellen in den Bilanzen der Geldhäuser auszumerzen. „Wenn wir die Risiken des Bankensektors teilen wollen, dann müssen wir sie auch vermindern“, sagte der niederländische Finanzminister Jeroen Dijsselbloem dem Handelsblatt. Er verwies auf den EU-Einlagensicherungsfonds (Edis), den die EU-Kommission im November vorgeschlagen hatte. Der Gesetzentwurf sei zwar im Prinzip „eine gute Verhandlungsgrundlage“, sagte Dijsselbloem.

Voraussetzung für die EU-Einlagensicherung sei jedoch, dass die immer noch zahlreichen Risiken im Bankensektor reduziert würden. „Die Mitgliedstaaten werden es nicht akzeptieren, Risiken zu teilen,...

 
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