WestLB-Verbundbank
Sparkassen geben grünes Licht für Übernahme

Die letzten Hürden für eine Eingliederung der WestLB-Verbundbank in die Helaba sind beseitigt. Die Sparkassen in Nordrhein-Westfalen erhalten demnach einen Anteil von 9,5 Prozent an der hessischen Landesbank.
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Frankfurt/BerlinDer Eingliederung der WestLB-Verbundbank in die Helaba steht auch von Seiten der Sparkassen nichts mehr im Weg. Die Gremien der Sparkassen-Finanzgruppe sprachen sich am Freitag einstimmig für den mit einer Kapitalspritze von 500 Millionen Euro aus ihrem Kreis verbundenen Schritt aus. „Die Sparkassen-Finanzgruppe ist startklar in Sachen WestLB“, sagte eine Sprecherin des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) der Nachrichtenagentur dpa in Frankfurt. Sowohl der DSGV-Vorstand als auch die Präsidenten der regionalen Sparkassenverbände und die als Landesobleute fungierenden Sparkassenvorstände gaben grünes Licht.

Damit kann die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) die Rolle als Zentralbank für die Sparkassen in Nordrhein-Westfalen und Brandenburg übernehmen. Die WestLB wird auf Druck der EU-Kommission zum 30. Juni zerschlagen.

Im Gegenzug für die Kapitalspritze erhalte die Sparkassen-Finanzgruppe einen Anteil von 9,5 Prozent an der Helaba, erklärte die DSGV-Sprecherin. Die beiden Sparkassenverbände Nordrhein-Westfalens, die ebenfalls 500 Millionen Euro zum Kernkapital der Verbundbank beisteuern, kommen demnach ebenfalls auf 9,5 Prozent an der Helaba. Bislang gehört die Helaba mehrheitlich den Sparkassen von Hessen und Thüringen (85 Prozent) sowie den Ländern Hessen (10) und Thüringen (5).

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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