Zertifikate-Betrug: „Wegen Datenschutz und Tralala“

Zertifikate-Betrug
„Wegen Datenschutz und Tralala“

PremiumAm dritten Verhandlungstag im CO2-Prozess äußerte sich ein angeklagter Deutsche-Bank-Händler ausführlich. Er versuchte vor allem zu erklären, wie er sich immer wieder für Kontrollen im CO2-Handel eingesetzt haben will.

FrankfurtIm Prozess um millionenschweren Umsatzbetrug hat der erste der angeklagten Deutsche-Bank-Mitarbeiter seine Einlassung fortgesetzt. Sah er sich am Donnerstag noch als Opfer von Betrügern, nahm er nun in seiner Vernehmung die internen Kontrollen stärker auf’s Korn. „Ich habe darauf vertraut, dass die Kontrollmechanismen greifen“, sagte er. Den insgesamt sieben Angeklagten wird vorgeworfen, Teil eines kriminellen Umsatzsteuerkartells gewesen sei, das durch den betrügerischen Handel mit Luftverschmutzungsrechten (CO2-Zertifikaten), mit dem der Staat um 220 Millionen Euro geprellt wurde. 

Dem 54-Jährigen droht nach vorläufiger Einschätzung des Landgerichts Frankfurt die höchste Strafe im Prozess um „bandenmäßige Steuerhinterziehung“, nämlich bis zu drei Jahren und...

 
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