Zweigeteilte Bankenwelt: Zahltag in Manhattan, Aufräumen in Europa

Zweigeteilte Bankenwelt
Zahltag in Manhattan, Aufräumen in Europa

PremiumDie Banken an der Wall Street verwöhnen ihre Aktionäre wieder mit üppigen Ausschüttungen. Einige Schwächen der Branche kann das nicht überdecken. Doch die sind noch nichts gegen die Probleme europäischer Institute.

New York/FrankfurtDie USA sind wieder das Land der – beinahe – unbegrenzten Möglichkeiten. Das gilt jedenfalls für die Banken. Beim Stresstest der Finanzaufseher im Juni bekamen alle 34 geprüften Kandidaten ihre Pläne für die Dividenden und Aktienrückkäufe genehmigt. Selbst bei einer schweren Krise, das war das Testergebnis, wären ihre heutigen Kapitalreserven ausreichend, um das Überleben zu sichern.

Das ist nicht nur für die Institute eine gute Nachricht, sondern auch für deren Anleger: Nach Analystenschätzungen können die sechs größten Geldhäuser – Bank of America, Citigroup, Goldman Sachs, Morgan Stanley, JP Morgan Chase und Wells Fargo – in den...

 
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