Bundesbank-Chef Weidmann
„So weit hätte es nicht kommen müssen“

PremiumDer Bundesbank-Chef spricht im Handelsblatt-Interview über die umstrittene Rolle der EZB in der Griechenland-Krise, sein Verhältnis zu Mario Draghi und die Gefahren, die durch die verkehrte Zinswelt entstehen.

FrankfurtEr gilt als außerordentlich ruhig und beherrscht. Doch im Gespräch mit dem Handelsblatt erlebten die Redakteure in der Düsseldorfer Bundesbank-Dependance mal einen anderen Jens Weidmann. Die Frage, ob er die Verantwortung dafür übernehmen wolle oder könne, dass Griechenland möglicherweise die Euro-Zone verlassen muss, beschäftigt den Bundesbank-Präsidenten schon länger – und ließ ihn regelrecht emotional werden.

Herr Weidmann, seit fünf Jahren begleitet uns die Griechenlandkrise. Auch nach der jüngsten Verhandlungsrunde ist keine Einigung zwischen Athen und den Euro-Partnern in Sicht. Ist das Land aus Ihrer Sicht in der Euro-Zone zu halten?
Die Lage hat sich in den vergangenen Wochen deutlich...

 
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