Bundesbank verlagert Reserven
Neue Heimat für einen alten Goldschatz

PremiumDie Bundesbank hat früher als geplant die Hälfte ihrer Goldreserven nach Frankfurt geholt. Eisern verteidigen die deutschen Währungshüter ihr Edelmetall. Vor allem bei Politikern weckte es oft Begehrlichkeiten.

FrankfurtDeutschlands größtes Goldlager bietet von außen wenig Glanz. Die im Architekturstil des „Brutalismus“ gestaltete Zentrale der Bundesbank zeichnet sich vor allem durch viel sichtbaren Beton aus. Nichts deutet darauf hin, dass hier Tausende Tonnen des teuren Edelmetalls in den Kellern lagern – außer viele, zum Teil schwer bewaffnete Beamte der Bundespolizei. Zuletzt hat sich der Goldkeller in Frankfurt schnell gefüllt.

Denn seit 2013 setzt die Bundesbank ein neues Lagerkonzept um. Es sieht vor, dass bis 2020 die Hälfte ihres Goldes in heimischen Tresoren lagern soll. Bereits im vergangenen Jahr hatte die deutsche Notenbank den Transport aus New York abgeschlossen....

 
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