Euro-Raum
Inflationsrate bleibt negativ

Die Preise in der Euro-Zone sind den zweiten Monat in Folge gefallen. Für Druck sorgte erneut vor allem Energie, die sich insgesamt um 8,1 Prozent verbilligte.
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Brüssel/BerlinDie Preise in der Euro-Zone fallen den zweiten Monat in Folge. Waren- und Dienstleistungen waren im Mai durchschnittlich 0,1 Prozent billiger als vor einem Jahr, wie das Statistikamt Eurostat am Donnerstag mitteilte.

Im April lag die Inflationsrate allerdings noch bei minus 0,2 Prozent. Für Druck auf die Preise sorgte erneut Energie, die sich insgesamt um 8,1 Prozent verbilligte. Klammert man diesen Bereich aus, wäre die Jahresteuerung mit 0,8 Prozent deutlich höher – aber immer noch unter der Zielmarke der Europäischen Zentralbank (EZB). Diese spricht nur bei Werten von knapp unter zwei Prozent von stabilen Preisen.

Die Währungshüter haben im März ihre Geldpolitik deutlich gelockert, um die Konjunktur anzukurbeln und die Inflation anzuheizen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Euro-Raum: Inflationsrate bleibt negativ"

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  • Tut mir leid, aber ich kann nicht erkennen, wofür eine hohe Inflationsrate gut sein soll.

    Inflation kommt von inflare, also Aufblähung des Geldvolumens, bis zum Auslaufen einer Währung.

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