Europäische Zentralbank
Staatsanleihenkäufe eingebrochen

In der abgelaufenen Woche hat die EZB Staatsanleihen im Wert von 4,35 Milliarden Euro aufgekauft – und damit deutlich weniger als in der Vorwoche. Das billionenschwere Programm soll noch bis Ende des Jahres laufen.
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FrankfurtDie Staatsanleihen-Käufe der Europäische Zentralbank (EZB) sind zum Monatsende kräftig gesunken. In der Woche bis zum 30. Juni nahmen die nationalen Notenbanken der Euro-Zone Staatspapiere und andere öffentliche Schuldtitel im Umfang von 4,35 Milliarden Euro in ihre Bücher nach 12,46 Milliarden Euro die Woche zuvor, wie die EZB am Dienstag mitteilte. Die Währungshüter berichtigten zum Quartalsende den Wert ihrer erworbenen öffentlichen Schuldtitel um 5,73 Milliarden Euro nach unten.

Die Käufe sollen die Wertpapiere für Geschäftsbanken unattraktiv machen und sie zu einer stärkeren Kreditvergabe anregen. Das Gesamtprogramm umfasst noch weitere Titel wie etwa Firmenanleihen oder Pfandbriefe und soll noch bis Ende dieses Jahres laufen. Dann soll es ein Gesamtvolumen von 2,28 Billionen Euro erreichen, per Ende Juni waren es 1,95 Billionen Euro. Monatlich erwerben die Euro-Wächter insgesamt Titel im Umfang von rund 60 Milliarden Euro. Im Juni waren es 62,39 Milliarden Euro.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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