Ex-EZB-Banker Lorenzo Bini Smaghi
„Eine Gefahr für den Aufschwung“

PremiumEin Ende der Anleihenkäufe durch Mario Draghi könnte den Aufschwung in der EU verlangsamen, fürchtet der frühere EZB-Banker Lorenzo Bini Smaghi. Er plädiert für ein schrittweises Vorgehen – und Zuversicht in Europa.

RomGibt es eine Zukunft für Italien außerhalb Europas und ohne den Euro? Nein, schreibt Lorenzo Bini Smaghi in einem viel diskutierten Buch, in dem er die Missstände nüchtern analysiert und vor populistischen Argumentationen warnt. Der Ökonom war von 2005 bis 2011 EZB-Ratsmitglied. Heute ist er Chairman der französischen Bank Société Générale und Visiting Scholar in Harvard.

Herr Bini Smaghi, was würde es für Italien bedeuten, wenn die Europäische Zentralbank ihre Politik der Anleihekäufe herunterfährt? Große Sorgen?
Wenn das Ende des sogenannten Quantitative Easing frühzeitig kommt, also bevor die Inflation sich bei einem Wert um die zwei Prozent einpendelt,...

 
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