EZB-Ratssitzung
Draghis Politik der Worte

PremiumVor der Ratssitzung auf Malta steht der EZB-Chef unter Druck. Doch handeln wird er wohl noch nicht. Euro-Zone steckt in einer ähnlichen Lage wie 2014. Mehr Anleihekäufe sind später im Jahr möglich.

FrankfurtMario Draghi könnte die aktuelle Lage in der Euro-Zone wie ein Déjà-vu erscheinen. Wieder ist die Inflation an der Nullgrenze angelangt, wieder sorgen sich Ökonomen um das geringe Wachstum, wieder drohen Risiken von außen durch die Probleme der Schwellenländer. Gleichzeitig hoffen die Märkte auf eine neue Geldspritze der Europäischen Zentralbank (EZB). All das erinnert stark an die Lage Ende 2014. Damals entschied sich die EZB zu großen Anleihekäufen.

Auch jetzt steht Präsident Draghi vor der EZB-Ratssitzung am Donnerstag auf Malta unter Druck. Der spanische Notenbankchef Luis ‧Maria Linde bezeichnete die Preisentwicklung von minus 0,1 Prozent im September in...

 
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