Premium Folgen der EZB-Anleihekäufe Der italienische Drahtseilakt

Wenn EZB-Chef Mario Draghi die Anleihekäufe herunterfährt, dürfte das Italien besonders belasten. Die Risikoaufschläge italienischer Staatspapiere werden deutlich steigen. Die geldpolitische Wende wird zur Balanceübung.
Die im Frühjahr anstehenden Wahlen bergen die Gefahr neuer Instabilität. Quelle: Stefano Dal Pozzolo/contrasto/laif
Piazza Venezia in Rom

Die im Frühjahr anstehenden Wahlen bergen die Gefahr neuer Instabilität.

(Foto: Stefano Dal Pozzolo/contrasto/laif)

Frankfurt, RomDas Städtchen Jackson Hole mitten in den Rocky Mountains ist weit von Rom entfernt. Doch in diesen Tagen werden viele in der italienischen Hauptstadt gebannt in Richtung des Tals in Wyoming blicken. Denn dort startet ab Donnerstag das jährliche Treffen der weltweiten geldpolitischen Elite. In Rom nimmt man zwar mit Aufatmen zur Kenntnis, dass EZB-Chef Mario Draghi in Jackson Hole wohl nichts zum nahenden Ende der Anleihekäufe der Europäischen Zentralbank sagen wird. Doch das Problem ist damit nur vertagt – und nicht gelöst.

 

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