Fünf Jahre nach Draghis „Whatever it takes“
Ein Geniestreich mit Folgen

Premium„Whatever it takes“: Vor fünf Jahren versprach Mario Draghi, die EZB werde alles tun, um den Euro zu retten. Das hat er erfüllt. Doch nun muss er den Ausstieg aus der lockeren Geldpolitik schaffen. Eine heikle Aufgabe.

FrankfurtAm Tag, als Mario Draghi zum entscheidenden Akteur in der Euro-Krise wird, schaut die Welt nach London. Aber nicht, weil der Präsident der Europäischen Zentralbank dort sprechen wird, sondern weil in der britischen Hauptstadt in wenigen Stunden die Olympischen Spiele eröffnet werden. Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt tritt Draghi am 26. Juli vor fünf Jahren bei einer Investmentkonferenz in einem Herrenhaus im Londoner Stadtteil St. James um kurz nach 11 Uhr ans Rednerpult. Zunächst lullt er das Publikum ein und erzählt davon, was der Euro mit einer Hummel gemeinsam habe. Die Hummel sei ein Mysterium der Natur. Eigentlich sei...

 
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