Premium Gastbeitrag von Hans-Werner Sinn Die große Umtauschaktion der EZB

Nach dem italienischen Referendum dürfte die EZB ihre als Geldpolitik kaschierte Umschuldung der Länder Südeuropas weiter vorantreiben. Sollte eines den Euro aufgeben, hat auch Deutschland ein Problem. Ein Gastbeitrag.
Hans-Werner Sinn ist Professor für Nationalökonomie und Finanzwissenschaft an der Universität München. Er war Präsident des Ifo-Instituts. Sie erreichen Ihn unter: gastautor@handelsblatt.com. Quelle: APF [M]
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Hans-Werner Sinn ist Professor für Nationalökonomie und Finanzwissenschaft an der Universität München. Er war Präsident des Ifo-Instituts. Sie erreichen Ihn unter: gastautor@handelsblatt.com.

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Als Reaktion auf das italienische Referendum wird der EZB-Rat am Donnerstag vermutlich eine Verlängerung seines QE-Programms beschließen, um die als Geldpolitik kaschierte Umschuldung der Länder Südeuropas weiter voranzutreiben. Das QE-Programm begann im März 2015 und war zunächst bis zum März 2017 terminiert. Es war geplant, dass die Notenbanken mit frischem Geld für 1,74 Billionen Euro Wertpapiere vom privaten Markt erwerben, wovon gut 1,4 Billionen Euro auf den Kauf von Staatspapieren der eigenen Länder entfallen. Bei einer Geldbasis von 1,3 Billionen Euro beim Beginn des Programms ließ auch schon das bisherige Programm den Atem der Volkswirte stocken.

 
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