Premium Geldpolitik Die EZB und die saufenden Pferde

Mario Draghi bleibt stur. Der EZB-Chef ist gewillt, den Geldhahn noch weiter aufzudrehen – um Unternehmen endlich dazu zu bringen, zu investieren. Doch eine weitere Lockerung der Geldpolitik schadet nur. Eine Analyse.
Immer mehr Liquidität für die Finanzmärkte. Quelle: dpa
EZB-Chef Draghi (l.) mit Mark Carney, dem Governor der Bank of England

Immer mehr Liquidität für die Finanzmärkte.

(Foto: dpa)

DüsseldorfAls der sozialdemokratische Ökonomieprofessor Karl Schiller Ende 1966 das Amt des Bundeswirtschaftsministers antrat, prägte er den Spruch: „Die Pferde müssen wieder saufen.“ Damit spielte er auf ein von John Maynard Keynes zitiertes Sprichwort an: „Man kann die Pferde zur Tränke führen, saufen müssen sie aber selber.“ Mit Pferden meinte Schiller die Unternehmer, die er zu höheren Investitionen bewegen wollte.

 
Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.

Mehr zu: Geldpolitik - Die EZB und die saufenden Pferde

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%