Geldpolitik
Draghis Problem mit dem starken Euro

PremiumNach der Rede des EZB-Präsidenten in Jackson Hole steigt der Euro auf den höchsten Stand seit Januar 2015. Hält der Aufwärtstrend an, macht das den Ausstieg aus der lockeren Geldpolitik noch komplizierter.

FrankfurtMario Draghi gilt als Magier der Märkte. Mit seinen Lippen bewegt er die Kurse, heißt es. Doch manchmal muss er gar nichts sagen – und die Märkte reagieren trotzdem.

So jedenfalls am Freitag während seiner Rede im amerikanischen Jackson Hole. Auf die aktuelle Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) ging er mit keinem Wort ein. Selbst auf Nachfragen hin, wiederholte er weitgehend das, was er ohnehin schon auf seiner Pressekonferenz im Juli gesagt hatte. Auch zum zuletzt deutlich gestiegenen Wechselkurs des Euros schwieg Draghi. Und dennoch stieg die Gemeinschaftswährung auf 1,1940 US-Dollar, den höchste Stand seit Januar 2015. „Die Leute...

 
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