Griechenland
Wie weit geht Tsipras?

PremiumDer griechische Premier bringt die Europäische Zentralbank und die Euro-Partner in ein Dilemma – sie wissen nicht, wie es um die Staatsfinanzen in Athen bestellt ist. Und die Signale aus Griechenland schaffen derzeit alles andere als Vertrauen. Kommt am Ende doch die Staatspleite?

Berlin, DüsseldorfKeine verbindliche Reformliste aus Athen, aber umso größere Forderungen an die Euro-Partner und die Europäische Zentralbank – das ist das Bild der neuen griechischen Regierung, das sich nicht nur in Berlin, sondern auch in anderen europäischen Hauptstädten festgesetzt hat.

Seit knapp vier Monaten ist Alexis Tsipras, Chef der linksgerichteten Partei Syriza, Premier – und kein Regierungschef hat wohl in so kurzer Zeit so viel Vertrauen zerstört wie er. Wie lange kann das noch gutgehen? Kenntnis darüber, wie es um die Staatsfinanzen bestellt ist, habe niemand, betonen Vertreter der Euro-Staaten, der EZB und des Internationalen Währungsfonds (IWF). Die Staatskasse...

 
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