Italiens Ex-Premier Mario Monti
„Ich bin dem Charme der Bundesbank erlegen“

PremiumItaliens früherer Premier Mario Monti spricht im Interview über Kulturunterschiede in der Euro-Zone, seine Beziehung zur Bundesbank – und warum er sich wünscht, dass diese Institution keine weiteren 60 Jahre existiert.

MailandMario Monti mag die Deutschen, daran lässt er keinen Zweifel. Mit der Bundesbank verbinden ihn seit Jahrzehnten gute Beziehungen. Der angesehene Ökonom, 1943 geboren, hat seinem Land als Regierungschef gedient, war lange Zeit EU-Kommissar, ist Präsident der Bocconi-Universität und Senator auf Lebenszeit. In Italien gilt er als Verfechter disziplinierter Finanzpolitik.

Herr Monti, die Bundesbank feiert ihren 60. Geburtstag. Können Sie sich noch an die erste Begegnung mit ihr erinnern?
Als wir uns das erste Mal trafen, war sie 15 Jahre alt und ich schon 29. Es war eine romantische Begegnung, 1972 bei einer Konferenz am Bodensee.

War es Liebe...

 
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