Kommentar
Draghi muss nachladen

Der Chef der EZB hat die Märkte falsch eingeschätzt. Aber wer einmal daneben trifft, hat immer noch die Chance auf einen zweiten, besseren Schuss. Damit kann er auch seine Kritiker in die Schranken weisen, die mit ihren Argumenten überwiegend noch weiter daneben liegen.

New YorkWas tut ein Jäger, wenn der erste Schuss nicht gesessen hat? Er wird erst einmal die Büchse nachladen. Und dann das Wild verfolgen um zu schauen, ob er es nicht doch so gut getroffen hat, dass es am Ende erliegt. Oder, wenn es ein glatter Fehlschuss war, wird er der Beute nachstellen und beim zweiten Schuss hoffentlich besser zielen.

Mario Draghi, der Chef der Europäischen Zentralbank, war in den letzten Jahren meist ein guter Schütze. Eine Weile hat er die Märkte allein durch seine Worte so getroffen, dass sie sich nach seinen Vorstellungen bewegten. Danach hat er...

 
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