Mexikos Notenbankchef Agustín Carstens: „Der Wechselkurs hat zu stark reagiert“

Mexikos Notenbankchef Agustín Carstens
„Der Wechselkurs hat zu stark reagiert“

PremiumDie Märkte haben mit der starken Abwertung des Peso übertrieben, ist Mexikos Notenbankchef Agustín Carstens überzeugt. Im Interview spricht er über die Folgen von Trumps Politik, die steigende Inflation, Interventionen am Devisenmarkt und seine neue Rolle als Chef der BIZ, der Zentralbank der Zentralbanken.

WiesbadenGerne würde Agustín Carstens etwas Zeit in Deutschland verbringen, dem Land seiner Vorfahren. Doch dafür hat er angesichts der sich zuspitzenden Probleme Mexikos mit dem Nachbarn USA weder Zeit noch Muße. Beim Interview im Wiesbadener Hotel Nassauer Hof übt er sich in Zweckoptimismus. Danach muss er schnell wieder zurück nach Mexiko fliegen.

Gouverneur Carstens, Sie haben vor kurzem gesagt, der neue US-Präsident Donald Trump sei wie ein Horrorfilm für die mexikanische Wirtschaft. Warum?
Die USA sind der wichtigste Handelspartner Mexikos, und alle wichtigen Industrien wie die Automobilbranche hängen stark von unserem Nachbarn ab. Präsident Trump hat vor allem im...

 
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