Notenbank von Dallas
Chef plädiert für weitere US-Zinserhöhungen

Der Chef der Notenbank von Dallas, Robert Kaplan, hat sich für weitere Zinserhöhungen in den USA ausgesprochen. Bedingung: die US-Wirtschaft bewegt sich weiter Richtung Vollbeschäftigung sowie zwei Prozent Inflation.
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College StationDer Chef der Notenbank von Dallas, Texas, befürwortet nach eigenen Angaben weitere Zinserhöhungen, sofern die US-Wirtschaft sich in Richtung Vollbeschäftigung und in Richtung des Zwei-Prozent-Ziels bei der Inflation bewegt. „So lange ich weiter sehe, dass wir Fortschritte machen, werde ich auch (weitere Zinsanhebungen) unterstützen“, sagte Robert Kaplan am Montag auf einer Veranstaltung in Texas. Er fügte hinzu, die Zentralbank Fed solle dabei „schrittweise und geduldig“ vorgehen.

In der US-Notenbank Federal Reserve mehren sich angesichts der rund laufenden Konjunktur die Forderungen nach einer deutlich strafferen Geldpolitik. Für 2017 sind nun drei oder sogar mehr Zinserhöhungen im Gespräch. Vor kurzem drängte die Chefin des Fed-Ablegers in Cleveland, Loretta Mester, auf eine schnellere Gangart: „Ich habe in meiner Vorhersage derzeit mehr als drei Schritte vorgesehen, denn ich sehe die Wirtschaft etwas stärker“, sagte sie. Auch ihr Kollege Charles Evans aus Chicago hatte jüngst vier Erhöhungen nicht ausgeschlossen.

In ihrer aktuellen Prognose haben die US-Währungshüter im Mittel drei Anhebungen für 2017 nach oben vorhergesagt. Den ersten Schritt haben sie im März getan und den Schlüsselsatz auf 0,75 bis 1,0 Prozent gehievt.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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