Notenbanken im Währungskrieg: Die Schlafwandler

Notenbanken im Währungskrieg
Die Schlafwandler

PremiumUm kurzfristig das Wachstum zu fördern, schwächen die Notenbanken Währungen. Sie blenden aus, dass sie eine Abwertungsspirale auslösen und der Wirtschaft schaden. Die Folgen könnten enorm werden.

An Rechtfertigungen für seine kleine geldpolitische Revolution wird es Mario Draghi nicht mangeln, wenn er an diesem Donnerstag die Details zum massiven Ankauf von Staatsanleihen präsentiert. Die Inflationsrate liegt mit zuletzt minus 0,3 Prozent immer noch weit entfernt von den angestrebten knapp zwei Prozent. Die Kreditvergabe in den südeuropäischen Ländern stockt nach wie vor. Und von einem sich selbst tragenden Aufschwung kann in Europa keine Rede sein. Der Chef der Europäischen Zentralbank (EZB) kann deshalb sicher sein, dass sein Plan, mit dem Kauf von Wertpapieren in Höhe von mindestens 1,1 Billionen Euro die Konjunktur zu beleben, in Europa mehrheitlich unterstützt...

 
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%