Piketty und Varoufakis
Ziemlich beste Feinde

PremiumGriechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis hält Thomas Pikettys Bestseller „Das Kapital im 21. Jahrhundert“ für gefährlich. Der Kritisierte kontert. Varoufakis und seine Verbündeten seien noch immer verwirrt.

FrankfurtSie haben gemeinsame Gegner: die deutschen Wirtschaftspolitiker, Ökonomen und Medien, die auf Sparsamkeit und unbedingter Rückzahlung aller Schulden beharren. Aber Freunde werden sie wohl nicht mehr, die beiden bekanntesten linken Ökonomen Europas, Thomas Piketty, Autor von „Das Kapital im 21. Jahrhundert“, und der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis.

In einer Rezension, verfasst, als er noch Ökonom in Athen und Texas war, schreibt Varoufakis: „Trotz der seelentröstenden Wirkung von Pikettys Anti-Ungleichheits-Rhetorik erweist ‚Das Kapital im 21. Jahrhundert‘ der Sache des pragmatischen Egalitarismus einen Bärendienst.“ Dessen theoretische Ableitungen basierten „auf nicht zu rechtfertigenden Annahmen und benutzen die logisch inkohärenten Tricks des Mainstreams“.

 
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