US-Notenbank Fed
Die Zinswende lässt weiter auf sich warten

Die US-Notenbank Fed ändert vorerst nichts an ihrer Zinspolitik: Die Zinsen bleiben auf dem historisch niedrigen Niveau nahe null. Nun wird über eine Zinswende im Dezember spekuliert.

WashingtonDie US-Notenbank Fed lässt die Tür für eine Zinserhöhung im Dezember offen. Sie beließ den Schlüsselsatz zur Versorgung der Banken mit Geld am Mittwoch zwar bei null bis 0,25 Prozent. Im Kommunique ließ die Zentralbank allerdings eine Passage weg, mit der sie noch im September die aus dem Ausland drohenden Gefahren für die US-Wirtschaft beschrieben hatte. An den Märkten herrscht Unsicherheit, ob US-Zentralbankchefin Janet Yellen die Zinswende im Dezember wagen oder die Entscheidung auf nächstes Jahr verschieben will. Sie hält die Zinsen seit dem Höhepunkt der globalen Finanzkrise Ende 2008 auf dem historisch niedrigen Niveau nahe null. Die Fed-Entscheidung, daran nichts zu ändern, fiel mit neun zu eins Stimmen.

Der Euro gab unmittelbar nach der Fed-Mitteilung deutlich mehr als einen Cent nach auf 1,0935 Dollar. US-Aktien verloren einen Teil ihrer im frühen Handel erzielten Gewinne. So verlor der Dow Jones-Index binnen weniger Minuten fast 100 Punkte und lag mit 17.604 Stellen nur noch 0,1 Prozent im Plus. Ähnlich war das Bild beim S&P-500 und der Nasdaq.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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