Verdacht auf Kursmanipulation
Bundesbank geht gegen Weidmann-Gerüchte vor

Über Twitter verbreitete Gerüchte, Jens Weidmann trete zurück, hatten auf den Märkten für Unruhe gesorgt. Die Bundesbank spricht von „kompletten Blödsinn“ – und will gegen Kursmanipulationen vorgehen.

Die Gerüchte, Bundesbankpräsident Jens Weidmann sei zurückgetreten, haben nun auch die Notenbank auf den Plan gerufen. Das über den Kurznachrichtendienst Twitter verbreitete Gerücht sei "kompletter Blödsinn", sagte ein Sprecher der Bundesbank. Man können nicht ausschließen, dass ein Unbekannter die Märkte gezielt manipuliert habe.

Der Dax war am Vormittag binnen weniger Minuten um 1,5 Prozent abgesackt, auch der Euro verlor fast einen Prozentpunkt. Allerdings machten die Märkte dafür auch ganz andere Gerüchte verantwortlich, zum Beispiel solche, dass eine Gewinnwarnung der Deutschen Bank bevorstehe.

Die Gerüchte waren zunächst von dem anonymen Twitter-Account "@russian_market"ausgegangen, der sich mit einem Putin-Bild schmückt und internationale Finanzberichte...

 
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