Beliebtes Streitthema vor Gericht
Wie Richter Mieterhöhungen beurteilen

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat zwei wichtige Urteile zu Mieterhöhungen gefällt. Mal für Mieter günstig, das andere Mal für Vermieter.

Im ersten Fall wollte ein Eigentümer mehr Miete, weil eine Messung ergeben hatte, dass die Wohnung 132 und nicht wie im Mietvertrag angegeben 121 Quadratmeter groß ist. Nein, sagte der BGH (VIII ZR 138/06). Eine höhere Miete komme nur infrage, wenn die Wohnung mindestens zehn Prozent größer sei als im Vertrag angegeben. Hier betrug die Differenz aber nur neun Prozent.

Im zweiten Fall gab der BGH dagegen einem Vermieter recht, der die Miete 15 Monate nach dem Einzug des Mieters um 6,5 Prozent erhöhen wollte (VIII ZR 303/06). Das Entgelt liege noch immer unter der "ortsüblichen Vergleichsmiete". Erhöhungen in diesem Bereich seien auch dann zulässig, wenn die Vergleichsmiete seit dem Einzug nicht gestiegen sei.

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