Betriebsnebenkosten drastisch gestiegen
Mieten bleiben weitgehend stabil

Die durchschnittlichen Kaltmieten für Wohnungen haben sich binnen Jahresfrist in den meisten Regionen Deutschlands kaum verändert. Nur in wenigen Städten und Gebieten gibt es Ausnahmen, berichtet der Immobilienverband Deutschland (IVD), der die Miethöhen in 270 deutschen Städten ermittelt hat.

So müssten für Hamburger und Düsseldorfer Neubauwohnungen etwa acht bis neun Prozent höhere Mieten gezahlt werden als noch vor einem Jahr. Auch in einigen Regionen Süddeutschlands zogen die Mietpreise an. Größtenteils seien sie deutschlandweit jedoch konstant geblieben oder sogar etwas gesunken: Für Wohnungen in Plattenbauten mit einfacher Ausstattung zahlen Mieter beispielsweise durchschnittlich rund fünf Prozent weniger als noch im Vorjahr.

Altbauwohnungen mit gutem Wohnwert kosten im Bundesdurchschnitt derzeit monatlich 5,56 Euro pro Quadratmeter im Monat und damit exakt so viel wie vor einem Jahr. Altbauten mit mittlerem Wohnwert verbilligten sich minimal um 0,25 Prozent auf durchschnittlich 4,69 Euro pro Quadratmeter. Bei Neubauwohnungen und Wohnungen, die nach dem 2. Weltkrieg entstanden sind, gab es minimale Mietsteigerungen von durchschnittlich 0,25 bis 0,4 Prozent.

Leider hätten die Mieter von dieser Entwicklung nicht viel, bedauert der IVD. Grund: Die Betriebsnebenkosten sind drastisch gestiegen. So sei alleine Heizöl binnen Jahresfrist rund 28 Prozent teurer geworden.

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