Geselliges Wohnen wird auch aus finanziellen Gründen geschätzt
Ältere schätzen wie Studenten die WG

Die Erwartungen sehr junger und älterer Menschen an das Leben in einer Wohngemeinschaft unterscheiden sich nicht gravierend. Das zeigt eine Emnid-Studie, die der Finanzdienstleister BHW in Auftrag gegeben hatte. Gemeinsame Aktivitäten mit den Mitbewohnern genießen hohe Priorität.

Bislang galt die WG als klassische, weil kostengünstige Unterkunft für Studenten. Die Wohngemeinschaft wird indes auch für Senioren als Wohnform im Alter immer attraktiver, so ein Ergebnis der BHW-Studie. Besonders die ab 50-Jährigen sehen im geselligen Wohnen eine Alternative zum Altenheim oder zur Seniorenresidenz: Nur für jeden Zweiten in dieser Altersgruppe ist ein Leben als WG-Mitbewohner undenkbar, bei den unter 30-Jährigen sind es 16 Prozent.

Gemäß der Emnid-Umfrage ähneln sich die Erwartungen der Jungen und Alten. Generationen übergreifend ist der Wunsch nach einem abgeschlossenen Wohnbereich stark ausgeprägt. 55 Prozent der WG-Fans unter 30 Jahren brauchen ein eigenes Reich in der Gemeinschaft, bei den über 50-Jährigen sind es sogar 68 Prozent.

Geselligkeit erwünscht

Für 55 Prozent der unter 30-Jährigen und für 53 Prozent der 50plus-Generation gehören Aktivitäten mit den Mitbewohnern zu den wichtigsten Vorzügen der WG: Kino- und Kochabende, Gemeinschaftsräume, Bewohnertreffen und eine offene Tür für Freunde stehen hoch im Kurs. „Ganz unabhängig vom Alter erhöhen Gemeinschaft und Geselligkeit unsere Lebens- und Wohnqualität“, erklärt BHW-Experte Matthias Schnabel. „Die WG ist mittlerweile auch für die ältere Generation eine sehr attraktive Wohnform, die nicht zuletzt aus Kostengründen immer mehr Anhänger findet.“

Entgegen der landläufigen Vorstellung von einer Studenten-WG gehört die Einhaltung eines Putzplans für 35 Prozent der 14- bis 29-Jährigen zu den drei wichtigsten Einzugskriterien. Hier geben sich die über 50-Jährigen deutlich entspannter: Für nur 24 Prozent spielt dies eine wichtige Rolle; Putzen findet sich auf Platz 4.

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