Griechenland
Mönche stecken in Immobilienskandal

Die Mönche der griechischen Mönchsrepublik Berg Athos sind seit Wochen in den Schlagzeilen in Griechenland: Sie sollen ihre politischen Verbindungen genutzt haben, um einen ihnen gehörenden See gegen Top-Grundstücke zu tauschen, berichteten Athener Zeitungen. Dabei hätten sie üppige Gewinne gemacht.

HB ATHEN. Dank ihrer Verbindungen zur konservativen Regierung unter Premier Kostas Karamanlis sei es den Mönchen der autonomen griechischen Mönchsrepublik Berg Athos auf der Halbinsel Chalkidiki gelungen, Ländereien bei Athen sowie in anderen touristisch entwickelten Regionen zu erwerben. Den Vistonida-See in Nordgriechenland sollen sie als Tauschmittel eingesetzt haben, berichteten Athener Zeitungen.

Der See war dem Kloster angeblich vor fast 1 000 Jahren von byzantinischen Kaisern vermacht worden. Nach Meinung der Hauptstadtzeitungen ist das nicht zutreffend. "Sie haben dem Staat den See - sprich "Luft" verkauft - und dafür wertvolle Büros, Grundstücke und Gebäude in Athen zum Austausch dafür bekommen", meint die...

 
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