Hauskauf
Schimmel im Keller darf nicht "arglistig" verschwiegen werden

Wer sein Haus verkaufen will, muss einen Interessenten über Feuchtigkeit in Kellerwänden aufklären.

HB DÜSSELDORF. Der Verkäufer müsse den potenziellen Käufer auch ungefragt informieren, sofern er selbst davon Kenntnis hat und der Umstand für den Kaufentschluss von erheblicher Bedeutung ist. Zu diesem Urteil kam das Kammergericht Berlin, wie der Deutsche Anwaltverein mitteilt.

In dem Fall hatten die Kläger den Verkäufer eines Grundstücks auf Schadensersatz in Höhe von 8 400 Euro verklagt. Sie hatten Feuchtigkeit hinter einer Ständerkonstruktion entdeckt, nachdem sie diese entfernt hatten.

Grundsätzlich habe der Verkäufer eine Aufklärungspflicht, urteilten die Richter. Es sei davon auszugehen, dass die Feuchtigkeit schon beim Verkauf des Hauses vorhanden war.

Allerdings habe der Verkäufer in diesem Fall die...

 
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