Hohe Baukosten und fehlende Grundstücke
Miese Bilanz beim Wohnungsbau

Die Wohnungswirtschaft schlägt Alarm: Der Wohnungsbau ist noch immer nicht ausreichend in Schwung gekommen, um vor allem bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Immer öfter spielen auch Anrainer bei Bauprojekten nicht mit.
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BerlinBezahlbarer Wohnungsbau, städtebaulich eingepasst und in guter Qualität – das sei das Gebot der Stunde, mahnte Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW, bei der Jahrespressekonferenz in Berlin. „Wir brauchen mehr und vor allem bezahlbare Grundstücke, weniger Normen und Regulierung, eine Abkehr von der Preisspirale bei der Grund- und Grunderwerbsteuer sowie auch nach 2019 eine finanzielle Mitzuständigkeit des Bundes für den sozialen Wohnungsbau“, forderte Gedaschko.

Obwohl die Zahl der fertiggebauten Wohnungen in den vergangenen Jahren bundesweit gestiegen ist, sei der mittlerweile aufgelaufene Nachholbedarf von rund einer Million Wohnungen nicht zu decken, wenn der Neubaumotor nicht endlich angeworfen werde. „Die Bilanz beim Wohnungsbau erlaubt keine Entwarnung“, sagte Gedaschko. Hohe Baukosten, eine steigende Auflagenflut, fehlende Grundstücke, langwierige Genehmigungsprozesse und unzureichende Planungskapazitäten seien unter anderem verantwortlich dafür, dass die Dynamik im Segment der dringend benötigen bezahlbaren Mietwohnungen nicht stärker werde.

2016 wurde in Deutschland der Bau von 375.400 Wohnungen genehmigt – gebaut wurden 277.700 Wohnungen. Nach Meinung der Wohnungswirtschaft müssten in Deutschland indes jährlich bis zum Jahr 2020 insgesamt 400.000 Wohnungen gebaut werden, um das Defizit von einer Million Wohnungen langsam abzubauen.

„Egal, wie man es dreht und wendet, die Lösung für die Probleme am Wohnungsmarkt in den Ballungsräumen liegt im Wohnungsbau“, sagte Gedaschko. „Wir brauchen eine echte Willkommenskultur für Bagger und Neubau. Bei den Menschen in den Quartieren und in der Politik.“ Die Akzeptanz der Bevölkerung für das Bauen innerhalb vorhandener Nachbarschaften, aber auch auf größeren innerstädtischen Brachflächen und am Stadtrand, sei in den vergangenen Jahren zurückgegangen. Bauherren hätten zunehmend mit dem Motto „not in my backyard“ zu tun. Anrainer wollten immer häufiger Bauprojekte in der eigenen Nachbarschaft verhindern. An die Politik richtete er die Botschaft, vor der Bundestagswahl mit Scheinelementen den Wahlkampf aufzupeppen, die weder den Mietern noch den Wohnungsunternehmen etwas nützten und schon gar nicht zur Entspannung auf dem Wohnungsmarkt beitrügen. „Vor vier Jahren wurde als Placebo eine Mietpreisbremse aus dem Hut gezaubert. Die Bilanz: die Mietpreisbremse hilft nicht. Sie kann den Wohnungsmangel nicht bekämpfen.“ Daran würde auch ein Herumdoktern und Verschärfen dieses Instruments nichts ändern.

Seit Jahren werden in Deutschland weniger Wohnungen gebaut als benötigt. Vor allem in den Großstadtregionen ist es für Haushalte mit mittleren und niedrigen Einkommen schwieriger geworden, bezahlbare und bedürfnisgerechte Wohnungen zu finden. Die hohen Baukosten sind dafür ein Grund. Trotz vieler Bemühungen um Effizienzsteigerung zwischen 2000 und 2016 seien die Bauwerkskosten um rund 45 Prozent gestiegen, hat der GdW beobachtet. Allein die Kostensteigerung durch die restriktiver gewordenen Verordnungen zur Energieeinsparung habe 16 Prozent seit 2002 betragen. Mit dem derzeitigen Neubaustandard sei die Grenze der Wirtschaftlichkeit längst erreicht. Auch die Anzahl der Normungen werde immer größer: Neben den für das Bauen relevanten Normen zusammen mit Gesetzen, Verordnungen und Richtlinien ergebe sich ein kaum noch überschaubares Regelwerk. Gedaschko sprach von mehr als 20.000 Bauvorschriften und inhaltlichen Anforderungen, die zu immer höheren Bauwerkskosten führten. 1990 habe es 5000 dieser Normen und Gesetze gegeben.

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  • Fliegt die 650.000 ausreisepflichtigen Scheinasylanten aus, dann gibt's wieder Wohnungen!

  • Ein Hauptgrund für den recht gedämpften Bauboom sind die hohen, steigenden Baukosten. Der Autor spricht als Grund nebulös "Baunormen" an. Er traut sich nicht die Worte Ökoreligion, oder Klimaschwindel auszusprechen.

    Teil der Ökoreligion ist die Absicht Gebäude mit einer Wärmeisolierung auszustatten, dass diese auch jenseits des Polarkreises stehen könnten. Die Politiker haben dies In der ENEV definiert. Die Mehrkosten sind signifikant. Das dies nicht konsistent ist mit der Ökosaga vom "Klimawandel" demzufolge es signifikant wärmer wird wodurch der Heizbedarf drastisch sinken sollte, scheint genauso wenig zu stören wie die anderen Inkonsistenzen dieser Religion.

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