Hotel am Weißen Haus
Trump muss Luxusherberge verkaufen

Donald Trump muss sich von seinen Anteilen an einem Luxushotel in der Nähe des Weißen Hauses trennen. Der Grund dafür ist eine Klausel im Pachtvertrag des Gebäudes.
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Washington Der gewählte US-Präsident Donald Trump muss wohl seine Anteile an einem Luxushotel in der Nachbarschaft des Weißen Hauses abstoßen. Das Unternehmen Trump Organization habe sich im Pachtvertrag für das Gebäude verpflichtet, dass kein gewähltes Regierungsmitglied Anteile daran halten dürfe, erklärten die Demokraten im Repräsentantenhaus am Mittwoch. Sie sahen sich durch eine Erklärung der zuständigen Behörde GSA aus der vergangenen Woche bestärkt. Dieser zufolge muss Trump auf alle Interessen als Eigentümer verzichten, wenn er sein Amt antrete.

Trump hatte das imposante Old Post Office in der Pennsylvania Avenue 2012 für 60 Jahre von der Regierung gepachtet und mit Millionenaufwand zu einem Luxushotel umgebaut. Den Demokraten zufolge erklärte die Behörde, es genüge nicht, dass Trump sich aus dem Management des Hotels zurückziehe. Er müsse auch alle Interessen als Eigentümer aufgeben. GSA-Direktorin Denise Roth sagte demnach, ihre wichtigste Ansprechpartnerin sei Trumps Tochter Ivanka. Daher bestehe ein offensichtlicher Interessenkonflikt.

Agentur
ap 
Associated Press / Nachrichtenagentur

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