Interessenkonflikt
IVG-Fonds kaufen im eigenen Haus

Die IVG, größte börsennotierte Immobilienfirma in Deutschland, wird künftig häufiger als bisher Projekte aus eigener Produktion an ihre geschlossenen Fonds verkaufen. Dem Interessenkonflikt, der dadurch entsteht, will das Unternehmen mit Transparenz begegnen.

FRANKFURT. "Wir wollen an Projekten, die wir entwickelt haben, beteiligt bleiben", sagte das für das Fondsgeschäft zuständige Vorstandsmitglied Georg Reul am Donnerstag in Frankfurt. Die Kommanditanteile an den Fonds werden allerdings nach wie vor nahezu vollständig bei Privatanlegern platziert.

Dem Interessenkonflikt, der dadurch entsteht, dass die IVG sowohl Verkäufer (mit ihrer Development-Sparte) als auch Käufer (mit ihrer Fondsemissionsabteilung) ist, will Reul durch Transparenz begegnen. Im Fondsprospekt soll der Wert genannt werden, zu dem ein Projekt in der Bilanz der Muttergesellschaft stand und zusätzlich das Ergebnis externer Gutachten, das als Basis für den Kaufpreis dient. Damit soll dem Eindruck vorgebeugt werden,...

 
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